BruderhausDiakonie plant ein kleines Museum im ehemaligen „Krankenhäusle“ in Reutlingen – Ebenfalls vorgesehen: Tagungsräume und ein kleines integratives Café, in dem auch Menschen mit Behinderung arbeiten
Reutlingen (bd) — Wegen des Stadthallenneubaus und weil die bisherigen Räume im sogenannten Krankenhäusle zu eng geworden waren, ist das Reutlinger Zentrum für Gemeindepsychiatrie umgezogen in neue Räume in der Gustav-Werner-Straße. Das Krankenhäusle, der letzte historische Bau auf dem ehemaligen Bruderhaus-Gelände, ist seitdem an die Bauleitung der Stadthallenbaustelle vermietet.
Nach der Fertigstellung der Stadthalle will die BruderhausDiakonie als Eignerin des Krankenhäusles das denkmalgeschützte Gebäude wieder selbst nutzen. Geplant ist unter anderem eine ständige Gedenkstätte, die an den BruderhausDiakonie-Gründervater Gustav Werner und sein Werk erinnert, sowie an kleinere Veranstaltungs- und Tagungsräume. Zusätzliche Attraktivität soll das Krankenhäusle durch ein kleines integratives Café gewinnen, das die Werkstätten der BruderhausDiakonie betreiben und damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen werden.
Im Krankenhäusle starb der Reutlinger Ehrenbürger Gustav Werner 1887, nachdem er dort schon seine letzten Lebensjahre verbracht hatte. „Wo sonst, wenn nicht im Krankenhäusle, zwischen Stadthalle und Altstadt, wäre der geeignete Ort, um an Reutlingens großen Sohn Gustav Werner zu erinnern?“, fragt Lothar Bauer, der Vorstandsvorsitzende der BruderhausDiakonie.
Foto: Im sogenannten Krankenhäusle auf dem Bruderhausgelände soll künftig an den Reutlinger Ehrenbürger Gustav Werner erinnert werden
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